Das besondere Augenmerk galt seit Beginn der 80er Jahre den Tabak-Eigenmarken, die schon bald ein weites
Spektrum von Geschmacksrichtungen abdeckten. Als immer öfter Qualitäts- und Lieferprobleme diesen sensiblen Bereich
bedrohten, war entschlossenes Handeln geboten. Ein neuer Lieferant war nicht in Sicht, der die gesamte Bandbreite der
DAN PIPE Tabake abdecken konnte. Also reifte das Vorhaben, eine eigene Tabakproduktion aufzubauen. In Lauenburg
fand sich ein geeignetes Gebäude, um 1860 als Mälzerei erbaut, ein versierter Tabakfachmann schloß sich an,
und so konnte 1991 die Tochterfirma DAN TOBACCO ins Leben gerufen werden.
Gleichzeitig kehrte die Muttergesellschaft zu ihrem alten Namen DAN PIPE zurück. Die unausweichlichen Kinderkrankheiten
waren recht bald überwunden, und dank der Kreativität und Erfahrung der Mitarbeiter beider Firmen gelang es in erstaunlich
kurzer Zeit, eine ansehnliche Palette von Tabakspezialitäten zu erzeugen, die bei den DAN PIPE Kunden und auch darüber
hinaus grossen Anklang fanden. Um der Tabakfabrikation einen größeren Spielraum im Markt zu geben, wurde sie aus der
DAN PIPE ausgegliedert und in die eigenständige DAN TOBACCO MANUFACTURING GmbH (DTM) umgewandelt.
Seither sind, großenteils nach Ideen von Michael Apitz entwickelt, viele neue Tabakmixturen entstanden, die dank ihrer
ausgezeichneten Qualität auch international ein hohes Ansehen genießen. Der Export, z.B. nach Österreich, Schweiz, Italien,
USA, Russland, Taiwan und Japan, ist mittlerweile zum tragenden Geschäftszweig von DAN TOBACCO geworden.
Weitere Mieter im DAN TOBACCO Gebäude sind übrigens seit 2004 bzw. 2006 Holmer Knudsen's Pfeifenmanufaktur
und die BENTLEY PIPE CO., deren Pfeifen hier im Hause von Holmer Knudsen und Hasan Gezer gefertigt werden.